Knie- und Meniskusspezialist Prof. Dr. Toft
Kniespezialist Prof. Dr. med. Jürgen Toft
zählt mit über 30.000 erfolgreichen Knieoperationen zu den weltweit erfahrensten Ärzten auf dem Gebiet der gelenkerhaltenden Kniechirurgie.
Er ist leitender Chirurg des Knie Zentrums Prof. Toft in München.
Das Team von Prof. Dr. Toft steht Inhnen jederzeit zur verfügung:
Tel: +49.89.2444993.0
mail: info@meniskus.org

Meniskustransplantation

Ist ein Meniskus so stark verletzt, dass er nicht mehr rekonstruierbar ist, verursacht er große Schmerzen. Um das Gelenk nicht dauerhaft zu schädigen, muss der Meniskus entfernt werden. Ohne Meniskus werden jedoch die Gelenkknorpel wesentlich stärker belastet und schnell zerstört, weil zum einen der stoßdämpfende Puffer, zwischen den Kniegelenkflächen fehlt, und zum anderen die Gelenkflüssigkeit nicht mehr gleichmäßig im Gelenk verteilt wird. Die Folge ist eine Arthrose.
Um die Arthrose zu vermeiden, können Menisken transplantiert werden.
Für die Meniskustransplantation kommen ein allogener Spendermeniskus oder, wenn der Innenmeniskus betroffen ist, ein Collagen Meniskus Implantat (CMI) in Frage.
Handelt es sich bei den Patienten um einen jüngeren Menschen, bei denen noch keine Arthrosebedingte Abnutzung, keine Rissschäden der Knorpelflächen im Kniegelenk und keine Kniebandinstabilität vorliegen, kann ein Meniskus von einer Gewebebank transplantiert werden, oder es besteht auch die Möglichkeit ein Collagen Meniskus Implantat (CMI) einzusetzen.

Transplantation eines Spendermeniskus von der Gewebebank

Man nennt diese menschlichen Ersatzgewebe auch "Allografts". Der Nachteil eines Spendermeniskus liegt in der oft monatelangen Wartezeit auf ein geeignetes Transplantat. Spendermenisken werden arthroskopisch (minimal-invasiv) transplantiert und mittels kleiner Knochenstifte im Knie versenkt. Die Peripherie des Spendermeniskus wird mit Nähten fixiert.
Nach der Operation erfolgt zunächst eine Teilbelastung auf Unterarmgehstützen für 6 Wochen. Für 3 weitere Monate ist keine tiefe Hocke möglich.
Etwa ein Jahr nach erfolgreichem Eingriff ist der Patient wieder sportfähig.

Implantation eines Collagen Meniskus Implantats (CMI)

Collagen Meniskus Implantat CMICollagen Meniskus
Implantat (CMI)

Wenn der Innenmeniskus entfernt wurde, ist ein Collagen Meniskus Implantat (CMI) eine gute Alternative zu einem menschlichen Spendermeniskus. Beim CMI ersetzt ein Kollagengerüst die entfernten Teile des Meniskus. Im Laufe der darauf folgenden zwei Monate wird dieses Gerüst von körpereigenen Knorpelzellen besiedelt bis sich daraus ein vollwertiger neuer Meniskus gebildet hat.
Bei einem CMI handelt es sich um eine schwammige, poröse Struktur aus hochgereinigtem Collagen, die in ihrer physischen Form einem menschlichen Meniskus sehr ähnlich ist.
Ein CMI kann auch noch während der Operation in die benötigte Form des beschädigten Meniskus gebracht werden.
Die poröse Oberfläche dient den körpereigenen Zellen als Gerüst, und erleichtert so das Zellenwachstum, um neues Meniskusgewebe bilden zu können. Positiv für den Knorpelzell-Wachstum ist auch, dass das CMI durchlässig für Makromoleküle ist, sodass eine optimale Nährstoffversorgung gewährleistet ist.

Bereits sieben Wochen bis zwei Monate nach der Operation können die Patienten das betroffene Knie wieder vollständig belasten. Das bioverträgliche CMI ist mit seiner anfänglichen Stabilität auch sehr dazu geeignet um als Schablone zu dienen. Es wurde mittlerweile weltweit mehreren Hundert Patienten erfolgreich eingepflanzt. Bedingt durch gute Ergebnisse in europäischen Versuchskliniken erhielt es als offizielle Anerkennung die "CE-Kennzeichnung".